TV 08 Holzheim
 
banner
Spielberichte
 

[home]        [zurück]  [Teams]  [Berichte]  [Bilder]

Freitag, 29. August, Finals:

MT Melsungen - HSG Wetzlar 29:33 (13:15)

Die HSG Wetzlar erwischte einen Start wie aus einem Guß. Ein überragender Nikolai Weber im Tor, ein brandgefärlicher und torsicherer Michael Allendorf auf der Linksaussenposition und nach einer viertel Stunde stand es 9:2 für die HSG. Nach einer Auszeit fand auch die MT Melsungen zurück ins Spiel. Angeführt von ihrem Griechen Savas Karibidis auf der Rechtsaussenposition (mit 11 Toren bester Werfer des Abends) kämpfte sich die Hedin-Truppe wieder zurück ins Spiel und war zu Pause beim 13:15 wieder auf zwei Tore heran.
Aber der Anschlußtreffer sollte nicht gelingen, Wetzlar hielt seinen Ligakonkurrenten immer auf zwei Tore Abstand. Mitte der zweiten Spielhälfte beim Stande von 21:23 parierte Zoran Djordjic einen 7m, der Gegenstoss durch Christophersen bedeutete das 21:24, und MT Melsungen verlor den Faden in ihrer Aufholjagd. Binnen 4 Minuten erhöhte die HSG auf 27:21, den die Melsunger in der Schlußphase nicht mehr wettmachen konnten, und so die HSG Wetzlar mit einem 33:29 verdienter Gewinner des 25. Karl-Heinz Hock Turniers wurden.

MT Melsungen: Kelentirc, Herold; Ehlers, Brouko 3, Ehlers, Jonillon 3, Orlweski, Klitgaard 2, Tzimourtos 1/1, Stojanovic 6, Sanikis, Karipidis 11/1, Vuckovic 3.

HSG Wetzlar: Djordjic, Weber; Smoler, Christophersen 8, Salzer, Allendorf 6/3, Djordjic 1, Jungwirth 3, Mraz 3, Schneider 1, Michel 2, Chalkidis 2, Weber 5, Werum 2.


TV Hüttenberg - SVH Kassel 32:21 (15:13)

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einer beweglichen Abwehr und immer wieder schnelle Gegenstösse erspielten sich der TV Hüttenberg ein souveränes 32:21 gegen den Regionalligaaufsteiger vom SVH Kassel. Bis zur 19. Minute konnten die Nordhessen das hohe Tempo mithalten und beim 10:10 noch den Ausgleich halten, dann setzte sich die Truppe von Jan Gorr erstmals mit vier Toren ab, Faulenbach markierte das 15:11 in der 27. Minute, das der SVH zum Seitenwechsel noch einmal auf 15:13 verkürzen konnte.
Im zweiten Durchgang steigerte der Zweitligist noch einmal das Tempo und baute nun kontinuierlich weiter aus, Langenbach zum 22:16 (40.), Bepler zum 27:21 (50.) so die Stationen des Hüttenberger Erfolges, bei dem sich bis auf Ben Mitteis alle Akteure in die Torschützenliste eintragen konnten.

TV Hüttenberg: Strzelec, Redwitz; Lex 6, Faulenbach 7, Dettling 4/2, Stelzenbach 3, Jezewski 2, Rigterink 3, Scholz 1, Mitteis, Langenbach 3, Billek 1,

SVH Kassel: Stange, Deussen; Aschbenbroich, Kreß 5, Brücker, Lohrbach 2/1, Ditzel, Tataraga 5, Basic, Sharnikau 6/1, Koke, Lindt, Botte 1, Reinbold 2


HSG Pohlheim - Lugi-Lund 32:26 (10:14)

Die erste Hälfte ging klar an die Schweden, nach 10 Minuten hatte Lugi-Lund sich schon eine 7:3 Führung herausgespielt. Das Pohlheimer Spiel geprägt durch viele technische Fehler, es wollte kein Spielfluß aufkommen bei der Nadin-Truppe und Lugi-Lund hielt die Mittelhessen immer auf Distanz.
Nach dem Seitenwechsel die HSG wie ausgewechselt, agressiver in der Abwehr, was die Fehlerquote der Schweden merklich nach oben schnellen lies. Dennis Weisel war es, der den Anschlußtreffer zum 16:17 (39.) markierte und 4 Minuten später die erste Führung zum 19:18 markierte. Den Schweden mit nur mit zwei Auswechselspieler schwanden zusehends die Kräfte und Pohlheim bestimmte in den letzten 15 Minuten eindeutig das Spielgeschehen, baute den Vorsprung kontinuierlich weiter aus und sicherte sich mit einem 32:26 noch den 5. Platz im Turnier.

HSG Pohlheim: Wösthoff, Wüst; Hirz 6/1, Fay 4, Höpfner 2, Neumeier 1, C.Schäfer 3, T.Schäfer 3, Schneider 1, Weisel 5, Schier 3, B.Billek 4.

Lugi Lund: Svensson, Larsson; Jensen 1, Fohlin 3, Söndergaard 4, Sinclair 1, Gudmundsson 8/2 , Andersson 2, Bondersson 2, Nyberg 5.



Donnerstag, 28. August:

MT Melsungen - Lugi Lund 32:24 (14:13)

Lange Zeit konnten die Schweden dem hohen Tempo der Melsunger mithalten und die Partie offen gestalten, die MT im ersten Durchgang beim 10:8 durch Nenand Vuckovic nur einmal mit zwei Toren die Nase Vorne, ansonsten Lugi Lund immer auf Augenhöhe. Bis zur 42. Minute beim 19:19, dann gelang den Schweden 10 Minuten lang rein garnichts, und Melsungen zog auf und davon, beim 26:21 (51.) durch Sanikis war die Entscheidung praktisch schon gefallen, der Rest war Routine für die Truppe von Robert Hedin.

MT Melsungen: Kelentric, Herold; Brouko 4, Ehlers 1, Junillon 2, Orzlowski, Klitgaard 6, Tellander, Tzimourtos 3, Stojanovic 3, Sanikis 3, Karipidis 5/5, Vuckovic 4;

Lugi Lund: Svensson, Larsson; Jensen, Buzidka, Fohlin 2, Eckdahl 8, Forsmoo, Söndergaard 6, Sinclair, Hallberg 2, Gudmundsson 2, Andersson, Wellbring 1, Nyberg 1, Baak 2.

HSG Wetzlar - SVH Kassel 39:22 (14:13)

Auch in der zweiten Partie des Abends zeigte sich der Aussenseiter lange Zeit gleich auf mit dem Bundesligisten. Faruk Tataraga auf der halbrechten Rückraumposition war nicht in den Griff zu bekommen von der Wetzlarer Abwehr und erzielte sieben seiner acht Treffer im ersten Durchgang. Beim 14:13 wurden die Seiten gewechselt, Wetzlar nun deutlich agressiver in der Abwehr, schaltete Tataraga praktisch aus und baute kontinuierlich seine Führung aus. Gregor Werum per Gegenstoss zum 20:15 (40.), Christophersen sieben Minuten später bereits zum 25:18, Wetzlar hat Ball und Gegner im Griff und steuerte einem ungefährdeten 30:22 entgegen.

HSG Wetzlar: Djordjic, Weber; Smoler, Christophersen 9/1, Salzer, Jungwirth 4, Allendorf 2/1, Mraz 2, Schneider 3, Chalkidis 1, Djordjic 5, Werum 4, Michel.

SVH Kassel: Stange, Deussen; Adam, Sharnikau 2, Reinbold 1, Brücker, Tataraga 8, Koke 8/2, Kreß, Aschenbroich, Lohrbach 1, Basic, Botte 1, Ditzel 1.



Mittwoch, 27. August:

HSG Pohlheim - HSG Wetzlar 20:38 (12:21)

In einer außerordendlich fairen Begegnung mit lediglich zwei Zeitstrafen hatte der Bundesligist von der HSG Wetzlar keine Mühe die Pohlheimer in Schach zu halten. In Bestbesetzung angereist, darunter auch mit Olympionike Sven-Sören Christophersen, der sich mit 4 Treffern in die Torschützenliste eintragen konnte, setzte sich die Truppe von Trainer Volker Mudrow Mitte der ersten Halbzeit eintscheidend ab.
Bis dahin war es vor allem der agile Christian Schäfer der seine Farbe im Spiel hielt und die (einzige) 2:1 Führung für die Pohlheimer erzielte, und auch den 8:10 Anschlußtreffer in der 15. Spielminute markierte.
Danach die Wetzlarer vor allem in Abwehr wesentlich agressiver, was die Fehlerquote der Pohlheimer merklich erhöhte und den Gästen eine schnelle Führung ermöglichte. Hier war es vor allem der ehemalige Pohlheimer Timm Schneider, der sich mit 9 Treffern in die Torschützenliste eintrug, und von seinen ehemaligen Mannschaftskameraden kaum in den Griff zu bekommen war. 12:21 der Hablbzeitstand, hier schon eine klare Sache. In der zweiten Spielhälfte lies Trainer Mudrow vermehrt die "zweite Garnitur" Spielpraxis sammeln, darunter auch Kevin Schmidt, ebenfalls ein Pohlheimer "Gewächs" und lies die Altvorderen wie Volker Michel dann doch auf der Bank sitzen. Aber das brachte die HSG Wetzlar auch nicht aus dem Tritt, ungefährdet steuerten sie einem 38:20 Erfolg entgegen und unterstrichen ihre Favoritenrolle.

HSG Pohlheim: Wösthoff, Wüst; D.Billek 2, Kartak 2, Fay, Höpfner 1, Weisel 2, Schneider 1, C. Schäfer 7, T. Schäfer 1, Schier , B. Billek 3/3, Bepler 1.

HSG Wetzlar: Djordjic, Weber ; Schmidt 1/1, Smoler 4,Christophersen 4/2, Salzer 4, Allendörfer 4, Djordjic, Schneider 9, Michel, Mraz 2, Chalkidis 4, Werum 4, Weber 2.


Lugi Lund Handboll - TV Hüttenberg 25:26 (10:10)

Wenig wußte man von Lugi Lund Hanboll, dem schwedischen Erstligisten, der zur Zeit in der Sportschule Grünberg im Trainingslager weilt. Die Hüttenberger ersatzgeschwächt und auf Vorsicht bedacht, entwickelte sich zunächst eine torarme erste Halbzeit, in dem beide Abehrreihen dominierten. Wenig Torszenen, 5:5 nach 15 Spielminuten, dann die Schweden mal mit zwei Toren zwischendurch Vorne, aber zur Pause dann wieder ein 10:10 Unentschieden.
In der zweiten Spielhälfte der TV Hüttenberg die agilere Mannschaft. Beweglicher auf den Beinen, und trotz langem Krankenlager mit sehenswerten Spielzügen, vor allem über den Kreis und über Rechtsaussen, Florian Billek bedankte sich mit insgesamt sieben Treffern. Mitte der zweiten 30 Minuten makierte Andreas Scholz das 20:14 für seine Farben, ein komfortabler 6-Torevorsprung war herausgespielt, die Schweden wirkten doch etwas müde vom Trainingslager.
Als Petter Dettling per 7m in der 53. Minute zum 25:29 einwarf, schien die Hüttenberger Welt noch immer in Ordnung, aber die Gäste aus dem Norden kamen noch einmal zurück. Tor um Tor verkürzten die Eckdahls, Andersson & Co, und der TV in den Schlußminuten immer figeriger, verloren Ball um Ball. Jan Gorr nahm noch einmal eine Auszeit, aber Kim Eckdahl makierte 90 Sekunden vor Schluß den 25:26 Anschlußtreffer.
Noch einmal vertändelte der TV das Leder, 30 Sekunden blieben noch Zeit für einen eventuellen Ausgleich, aber ein direkter Freiwurf mit dem Abpfiff fand den Weg nicht ins Gehäuse, Hüttenberg kam noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Lugi Lund: Larsson, Svensson, Jensen, Buzdika 1, Fohlin 6, Eckdahl 5, Forsmo 5, Söndergaard 1, Sinclair, Halberg , Gudmundsson 2, Bondesson, Wellbring 1, Andersson 4.

TV Hüttenberg: Strzelec ; Lex 2, Faulenbach 2, Dettling 7/4, Stelzenbach 3, Jwzewski 1, Rigterink 2, Scholz 2, Mitteis, Langenbach, Billek 7, Redwitz



Dienstag, 26. August:

SVH Kassel - HSG Pohlheim 32:28 (15:13)

Im Duell der Regionalligisten erwischten die Pohlheimer den besseren Start. Aus einer sicheren Abwehr heraus setzte Sebastian Fay mit 4 Treffern in den ersten 15. Minuten die Akzente und brachte seine Farben bis zu diesem Zeitpunkt mit 10:5 in Führung.
Beim Aufsteiger lief bis dahin wenig zusammen, erst die Einwechslung von Faruk Tataraga in den halbrechten Rückraum belebte deren Spiel, und immer wieder über den Kreis deckte der SVH die Pohlheimer Schwächen nun schonungslos auf.
Beim 10:10 durch Rechtsaußen Benjamin Kreß war denn auch der Ausgleich erzielt und der Vorsprung dahin. Aber die die Gastgeber hielten dagegen, und so blieb die Partie lange Zeit ausgeglichen.

Im zweiten Durchgang konnte sich lange Zeit keiner der beiden Regionalligisten entscheidend absetzen. Auf Augenhöhe entwickelte sich ein spannender Fight, Neuzugang Jan Schier erzielte vom Kreis mit seinem zweiten Treffer den 27:27 Ausgleich, und erst eine Unterzahl der Pohlheimer entschied die Partie. Koke und Tataraga erhöhten mit einem Doppelschlag binnen 60 Sekunden auf 29:27, was die Nadin-Truppe zu überhasteten Aktionen im Anggriff verleitete und zu unnötigen Ballverlusten führte. Die Gäste bedankten sich, um in der Schlußphase noch ein sicheres 32:28 herauszuspielen.

SVH Kassel: Stange, Deussen; Reinbold, Lohrbach 6, Brückner, Sharnikau 2, Koke 6/2, Basic 1, Aschenbroich, Kreß 3, Botte3, Ditzel 5, Tataraga 6.

HSG Pohlheim: Wösthoff, Wüst; Hirz, Kartak 4, Fay 7, Höpfner 1, Weisel 2, Schneider 1, D.Billek, C.Schäfer, T. Schäfer 3, B.Billek 6/5, Schier 2, Bepler 2.


TV Hüttenberg - MT Melsungen 23:31 (15:13)

Keine guten Vorzeichen für den TV Hüttenberg. Mit Mario Weber, Mario Allendörfer und Florian Laudt fehlten gleich drei Leistungsträger. Aber dadurch unbeeindruckt drückten die Mittelhessen zunächst dem Spiel den Stempel auf. Mit einem überragenden Waldemar Strzelec zwischen den Pfosten und einem agilen Tomazs Jezewski auf der halblinken Rückraumposition boten sie dem Bundesligisten lange Zeit Paroli.
Dieser ging wohl etwas zu sorglos in die Partie, und musste sich gegen Ende der ersten Halbzeit mit einem 14:11 zu Gunsten der Hüttenberger konfrontiert sehen.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Zweitligist zunächst die Nase weiter Vorne, als Peter Dettling in der 36. Minute auf 18:15 erhöhte. Aussgerechnet in doppelter Überzahl patzen der TV nun gleich zweimal, und drei Minuten später erzielte Stojanovic den 19:19 Ausgleich.
Von nun hatten die Hüttenberger einen schweren Stand, es wollte nicht mehr viel Gelingen und auch die Kräfte schwanden zusehends. Der MT Melsungen nun mit seiner zweiten Garnitur auf dem Platz, und die bestraften konsequent die sich mehr und mehr einschleichenden Fehler der Mittelhessen. 10 Minuten vor dem Ende war der Vorsprung beim 21:27 durch den flinken Ivan Brouko schon auf komfortable 6 Treffer angewachsen. Das sollte dem Bundesligisten reichen, der TV Hüttenberg hat sich trotz seiner Verletzungsmisere achtbar aus der Affäre gezogen, auch wenn die Niederlage am Ende mit 31:23 doch empfindlich hoch ausfiel.

TVH Hüttenberg: Strzelec, Lang; Scholz, Jezweski 8, Rigterink 2, Langenbach 2, Dettling 2, Mitteis 2, Lex 2, Stelzenbach 1, Billek 4/1, Faulenbach.

MT Melsungen: Kelentric, Herold; Tellander 5, Brouko 5, Karipidis 1/1, Treutler, Sanikis, Stojanovic 5, Valo, Vuckovic 3, Ehlers 1, Junillion 4, Klitgaard 2, Orzlowski 1


   ++     ++  © tv08holzheim (2007)  ++